Die Rochusschule ist „Aktiv für eine Welt von morgen!“

Vom 11. bis 13. März 2025 fand an unserer Schule die Projektwoche „Aktiv für eine Welt von morgen“ statt. In dieser Woche beschäftigten sich die Schüler*innen mit zukunftsorientierten Themen und entwickelten kreative Lösungen für eine bessere Welt. Die Projektwoche endete mit einer großen Präsentation am 14. März, bei der alle Interessierten die Ergebnisse der Projekte besichtigen und sich von den Schüler*innen erklären lassen konnten. Auch die Ortsbürgermeisterin von Glessen besuchte einige Projektgruppen und war begeistert von dem kreativen und innovativen Arbeiten.

Ein zentrales Konzept der Projektwoche war die jahrgangsgemischte Arbeit in den Projektgruppen. Schüler*innen aus verschiedenen Jahrgangsstufen arbeiteten gemeinsam in ihren Gruppen und profitierten dabei von der unterschiedlichen Erfahrung und Perspektive ihrer Mitschüler*innen. Diese Art des Lernens förderte nicht nur die Zusammenarbeit und das soziale Miteinander, sondern stärkte auch das Verständnis für verschiedene Themen und den Austausch von Wissen.

Einige Projekte im Detail:

Zukunftsdetektive: In diesem Projekt entwickelten und bauten die Schüler*innen eine „Schule der Zukunft“. Dabei beschäftigten sie sich mit modernen Technologien und innovativen Lernkonzepten, die eine nachhaltige und zukunftsorientierte Schulbildung ermöglichen sollen. Die Ergebnisse wurden in einer anschaulichen Präsentation vorgestellt, bei der auch auf die möglichen Auswirkungen von neuen Lernmethoden auf die Gesellschaft eingegangen wurde.

Zukunftsmobile: Die Schüler*innen dieses Projekts widmeten sich der Forschung zum umweltfreundlichen Antrieb von Fahrzeugen. Sie untersuchten verschiedene Antriebstechnologien und bauten Modelle von Fahrzeugen, die auf alternative Energiequellen setzen. Dabei lag der Fokus auf umweltbewusster Mobilität.

Unser Glessen: Hier erstellten die Schüler*innen ein Modell für ein „Dorf der Zukunft“. Sie beschäftigten sich mit den Aspekten der nachhaltigen Stadtplanung, wie z. B. erneuerbare Energien, umweltfreundliche Verkehrskonzepte und das Zusammenleben in einer gemeinsamen, ressourcenschonenden Gemeinschaft.

Wir sind bunt: Das Projekt „Wir sind bunt“ förderte das Gemeinschaftsgefühl der Schüler*innen und ermutigte sie, kreative Produkte zu gestalten, die die Vielfalt und den Zusammenhalt widerspiegeln. Dabei wurden unter anderem kreative Bastelarbeiten und Kunstprojekte realisiert, die die Schüler*innen in einem starken, gemeinsamen Teamgeist entwickelten.

Grüne Helden: In diesem Projekt beschäftigten sich die Schüler*innen intensiv mit verschiedenen Themen des Umweltschutzes. Sie lernten über Klimawandel, Abfallvermeidung, Recycling und Nachhaltigkeit. Mit ihren Ergebnissen und Ideen zeigten sie, wie jeder Einzelne einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten kann.

Bewegen ist gesund: Hier lag der Fokus auf der Bedeutung von Bewegung für die körperliche und geistige Gesundheit. Die Schüler*innen beschäftigten sich mit verschiedenen Bewegungsarten, den positiven Effekten auf den Körper und entwickelten eigene sportliche Aktivitäten, die sie der Schulgemeinschaft vorstellen konnten.

Aqua Agenten: Dieses Projekt widmete sich der Untersuchung des nahen Baches, seines Ökosystems und der Funktionsweise von Kläranlagen. Die Schüler*innen erforschten die Bedeutung des Wassers für das Leben und die Umwelt und setzten sich mit der Wasserverschmutzung und deren Folgen auseinander.

Upcycling: Die Schüler*innen im Upcycling-Projekt recycelten verschiedene Materialien und schufen daraus neue, kreative Produkte. Sie lernten, wie Abfall wiederverwertet und in nützliche oder dekorative Objekte umgewandelt werden kann. Dabei stand das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund.

Ernährungsprojekt: Im Ernährungsprojekt besuchten die Schüler*innen lokale Bauernhöfe und setzten sich intensiv mit der Bedeutung einer gesunden Ernährung auseinander. Sie lernten über den Anbau von Lebensmitteln, die Herkunft von Nahrungsmitteln und die Vorteile einer ausgewogenen Ernährung.

Energiedetektive: Die Energiedetektive beschäftigten sich mit den verschiedenen Arten von Energie, ihrer Nutzung und den Herausforderungen einer nachhaltigen Energieversorgung. Sie analysierten den Energieverbrauch in der Schule und entwickelten Ideen zur Reduktion des Energieverbrauchs und zur Förderung erneuerbarer Energien.

Die Projektwoche war ein voller Erfolg. Die Schüler*innen hatten nicht nur viel Spaß an den vielfältigen Projekten, sondern lernten auch, wie sie mit kreativem Denken und Zusammenarbeit Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft entwickeln können. Die jahrgangsgemischte Arbeit förderte das gemeinsame Lernen und den Austausch von Ideen. Auch die Lehrkräfte reflektierten die Woche sehr positiv und lobten das Engagement und die kreative Umsetzung der Projekte durch die Schüler*innen. Das Projekt „Aktiv für eine Welt von morgen“ bot den Schüler*innen die Möglichkeit, sich intensiv mit aktuellen globalen Themen auseinanderzusetzen und ihr Wissen auf kreative und praktische Weise zu vertiefen.

Die Abschlusspräsentation am 14. März war ein Highlight der Woche, bei der alle interessierten Gäste die Ergebnisse der Schüler*innen bewundern konnten. Getreu dem Schulmotto „von-, mit- und füreinander lernen“ konnten die Schulkinder ihre Fähigkeiten in der Teamarbeit, der Problemlösung und der kreativen Arbeit unter Beweis stellen.